Batman- The Dark Knight
So, heute geht’s mal wieder um Filme, oder besser gesagt, erstmal um einen Film.
The Dark Knight sorgt ja für ziemlichen Wirbel, was sicherlich nicht nur am Film selber, sondern auch durch Heath Ledger verursacht wird, der Anfang des Jahres, vor Erstaustrahlung des Films, gestorben ist.
Synopsis:
Batman ist wieder unterwegs. Aber nicht mehr alleine, denn in dem neuen Staatsanwalt hat er einen Mitstreiter gefunden, der auf der Seite des Gesetzes kämpft und ein viel größeres Vorbild ist als Batman selber (laut Batman). Sie bekommen es mit dem skrupellosen Joker zu tun, der, anders als andere Kriminelle, sich nicht um Geld oder Macht schert, sondern einfach nur Chaos stiften will, was ihn umso gefährlicher macht. Wenn er eine Drohung ausspricht, dann zieht er sie auch durch, z.B. bringt er jeden Tag einen unschuldigen Menschen um, solange Batman nicht seine Maske abnimmt. Zugleich „liebt“ er Batman, da dieser sozusagen sein Gegenstück ist…
Kritik:
Der Film ist voll von Moral, vielleicht manchmal schon zu viel, gleichzeitig macht das den Film aber auch gut, weil er tatsächlich eine Geschichte mit Tiefgang besitzt, die ja leider nicht so viele Filme dieser Kategorie haben. Die Action ist gut und bombastisch, Actionszenen kommen ja bei Batman eher klobig daher, nicht so filigran, vielleicht sind sie deshalb auch so cool anzuschauen. Die Schauspieler sind bis in Nebenrollen toll besetzt (Maggie Gyllenhal übernimmt die Rolle der Rachel Daws von Katie Holmes, sie ist besser, alleine schon weil sie etwas älter als Holmes aussieht und es damit glaubwürdiger ist, dass sie schon Anwältin ist), manche wollen, dass Heath Ledger posthum einen Oscar bekommt. Würden sie ihn auch nominieren wenn er nicht so tragisch gestorben wäre? Seine Leistung ist toll, aber ich frage mich, was eine Nominierung bringen würde. Vielleicht würde es seiner Familie helfen, wer weiß.
The Dark Knight ist ein guter Film, definitiv zu lang, mit vielen interessanten Wendungen, einem herben Verlust, toller Action (im Spiegel las ich von einer Actionszene ohne Musik, wow, die ist wirklich klasse und kommt mit den „normalen“ Geräuschen die diese Szene so mit sich bringt, bestens aus, Musik ist da überflüssig, übrigens ist die Spiegel Kritik sehr lesenswert), guten Schauspielern (Christian Bale ist leider kaum ohne Kostüm zu sehen, was das Schauspielern für ihn bestimmt sehr schwer gemacht hat, aber er ist trotzdem toll!) und etwas zuviel grimmig vorgetragener Moral.
Aber grandios finde ich den Film dennoch nicht, vielleicht weil ich die Vorgeschichte immer so spannend fande, und die im zweiten Teil natürlich nicht mehr vorkommt…
im Kino

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